Was ist Geoengineering?

Geoengineering, auch Climate Engineering genannt, umfasst bewusste und zielgerichtete, meist im grossen Masstab durchgeführte, Eingriffe in das Klimasystem. Dies mit dem Ziel, die vom Menschen gemachte (anthropogene) Klimaerwärmung zu mildern (Royal Society 2009).

 

Im Wesentlichen kann Geoengineering in die folgenden Methoden unterteilt werden:

«Versuche zur regionalen Wettermodifikation gibt es seit Jahrhunderten. Gegenwärtig verfolgen etwa 50 Staaten solche Ansätze.»

Solar Geoengineering (auch bekannt als Solar Radiation Management oder Modifikation, SRM) bezieht sich auf eine Reihe von spekulativen Technologien zur Senkung der globalen Temperaturen durch künstliche Eingriffe in das Klimasystem unseres Planeten. Vereinfacht ausgedrückt würde durch Solar Geoengineering ein Teil des einfallenden Sonnenlichts in den Weltraum zurückreflektiert und somit die Sonne «gedimmt».

 

Solar Geoengineering ist höchst umstritten. Es ist riskant und unsicher. Es bekämpft nicht die eigentliche Ursache des Klimawandels, d. h. die Treibhausgasemissionen und -konzentrationen. Stattdessen konzentriert sich das solare Geoengineering auf die «Symptombehandlung» und versucht, die globale Erwärmung zu begrenzen, indem es lediglich die Auswirkungen der Treibhausgasemissionen maskiert.

 

Das bekannteste Beispiel für solares Geoengineering ist die stratosphärische Aerosolinjektion (SAI), bei welcher winzige, reflektierende Partikel in die Stratosphäre eingebracht werden, beispielsweise durch Flugzeuge oder Ballons. Diese Partikel würden einen Teil des einfallenden Sonnenlichts streuen und zurück ins All reflektieren. Die Idee der stratosphärischen Aerosolinjektion basiert auf Vulkanausbrüchen und deren abkühlender Wirkung auf das Klimasystem. Eine weithin zitierte Inspirationsquelle ist der Ausbruch des Mount Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991, bei dem grosse Mengen Schwefel in die Troposphäre und Stratosphäre geschleudert wurden, was zu einer Abkühlung der globalen Temperaturen führte.

 

Die Injektion von Aerosolen in die Stratosphäre ist das bekannteste Beispiel für solares Geoengineering, da es zur Beeinflussung des Klimas auf planetarischer Ebene eingesetzt würde, technisch machbar erscheint und als erschwinglich angesehen wird.

 

Andere Beispiele für solares Geoengineering sind:

 

  • Aufhellung von Meereswolken: Dadurch würden die Wolken heller, um mehr Sonnenlicht in den Weltraum zurückzuwerfen. Dies zielt vor allem auf regionale Effekte ab.

  • Ausdünnen der Zirruswolken: Dadurch würden die Zirruswolken dünner, die im Durchschnitt mehr Wärme zurückhalten, als sie in den Weltraum zurückwerfen.

  • Weltraumspiegel: Diese abwegige Idee sieht vor, Spiegel im Weltraum zu platzieren, die das Sonnenlicht reflektieren und so den gesamten Planeten abkühlen sollen. Diese Idee ist weder gut erforscht noch wird sie ernst genommen.

 

Einige wenige Länder haben Übersichten über die technischen Aspekte des solaren Geoengineerings veröffentlicht, z.B. in den die National Academies der Vereinigten Staaten (NAS), im Vereinigten Königreich (Royal Society) und in Deutschland (Eu-TRACE). Auch Nichtregierungsorganisationen haben sich kritisch mit Geoengineering auseinandergesetzt, so z. B. die ETC-Gruppe zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung (hier).

 

Weitere Informationen über die Risiken des solaren Geoengineering finden Sie auf unserer Seite Ressourcen.

 

Wichtig: Der Begriff „Geo-Engineering“ wird neben dem solaren Geo-Engineering für viele verschiedene Technologien verwendet. Im Bereich des Klimawandels wird er manchmal auch verwendet, um verschiedene Möglichkeiten zu beschreiben, Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu entfernen und zu speichern. Wir äussern uns hier nicht zu Technologien zur Kohlenstoffentfernung.

 

Quelle Text: Solares Geoengineering - Non-Use Agreement

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche durch www.deepl.com

Wettermanipulation gibt es seit mindestens 60 Jahren

Die Firma Weather Modification Inc. North Dakota (US) ist laut eigenen Angaben auf alle Dienstleistungen hinsichtlich Wetter Modifikation spezialisiert.

Seit 1961 betreibt und modifiziert die Firma Flugzeuge für Cloud Seeding und atmosphärische Forschungseinsätze. In Fargo im US-Bundesstaat North Dakota bestücken die Experten des «Weather Modification» Konzerns die Tragflügel von speziell adaptierten Jets. Die Praxis zur Bekämpfung der Trockenheit wird jetzt aber von Farmern hinterfragt - sie behaupten, dass die Trockenheit dadurch verstärkt wird.

Quelle Bild und Text: Kronenzeitung, 29.08.2022

Chemtrails vs. Contrails

«Contrails» ist das englische Wort für Kondensstreifen, künstliche Wolken, die sich hinter Flugzeugen bilden können. Streifen, wie wir sie aus unserer Kindheit kennen. In der Regel verschwinden diese nach kurzer Zeit vom Himmelsbild. Kondensstreifen bestehen hauptsächlich aus Wasser in der Form von Eiskristallen. Die Kombination von genügend Luftfeuchtigkeit und tiefen Temperaturen auf Reiseflughöhe führt zur Entstehung von Kondensstreifen.

 

«Chemtrails» wird mit «Chemischen Spuren» übersetzt. Auch dies sind künstliche Wolken, die sich hinter Flugzeugen bilden können. Im Rahmen von Solarem Geoengineering wird der Begriff «Chemtrails» mit Spuren in Verbindung gebracht, die sich kaum auflösen und aus denen sich je nach Wetter-/Luft-Faktoren Wolken bzw. eine feste Wolkendecke entwickeln können. Nach meiner Beobachtung gibt es diese langlebigen, künstlichen Wolken im heutigen Ausmass erst seit einigen Jahren. Der Begriff «Chemisch» impliziert automatisch, dass die Spuren Chemie enthalten könnten. Da ich diese Behauptung/Mutmassung nicht prüfen kann, versuche ich den Begriff «Chemtrails» zu vermeiden. Stattdessen spreche ich von langlebigen Kondens(streifen), Kondensstreifenwolken, «künstlichen Wolken» oder «künstlichen Wolkenstreifen». Diese Vorkommnisse können wir alle selbst am Himmel beobachten.

HAARP und andere Programme

Das HAARP (Englisch: High Frequency Active Auroral Research Program – dt. Hochfrequenz-Forschungsprogramm zur Polarlichtaktivität) ist ein US-amerikanisches ziviles (ursprünglich militärisches) Forschungsprogramm, bei dem Radiowellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre (insbesondere Ionosphäre) eingesetzt wurden (Quelle Wikipedia).

Diese Webseite geht weder auf HAARP, noch auf HAARP Nachfolgeprogramme oder auf Projekte zur Umleitung des Jetstreams ein, da entsprechende Wetterereignisse nicht durch uns selber geprüft und auf Auswirkungen von eventuellen Manipulationen zurückgeführt werden können. Weitere Informationen zu den erwähnten Programmen auf der Webseite des Wetteradlers.